Trotz der erdrückenden Beweise, die gegen die beiden Männer sprechen, beteuern beide ihre Unschuld. Björn R. behauptet, von der Tat nichts gewusst zu haben, und Benjamin K. sagt aus, während des Vorfalls geschlafen zu haben. Die Staatsanwaltschaft verweist auf belastende E-Mails und Chats, in denen Björn R. eine „Lösung“ für das Problem seiner Ex angefordert haben soll.
Die Vernehmungen bringen weitere Aspekte ans Licht. Vor dem Wohnhaus der Lehrerin wurden beide Männer gesichtet, kurz nachdem eine Gerichtentscheidung zu Ungunsten von Björn R. gefallen war. Diese Faktoren werfen ein Licht auf das zugrunde liegende Motiv, das im Mittelpunkt des Verfahrens steht und die tragischen Umstände des Mordes an Carolin G. beleuchtet.